Gewässerverunreinigung beschäftigt Behörden

Vom Boot aus erkundete die Feuerwehr die Uferbereiche

Eine unbekannte Gewässerverunreinigung an der Biggetalsperre rief am gestrigen Samstag (11.03.) die Feuerwehr auf den Plan. Um 16:26 Uhr alarmierte die Leitstelle Olpe die Löschgruppe Neu-Listernohl und den Gerätewagen Gefahrgut des Löschzuges Attendorn mit der Meldung „Öl auf Gewässer“ zum Hauptdamm der Biggetalsperre. Passanten hatten eine Gewässerverunreinigung und ein im Wasser schwimmendes Fass entdeckt.

In den Uferbereichen und Buchten im Bereich des Hauptdamms war eine rötliche und bislang unbekannte Substanz zu erkennen. Ein Zusammenhang mit dem Fass, bei dem es sich um eine 5-Liter-Getränkedose einer Brauerei handelte, konnte nicht hergestellt werden. Die Feuerwehr erkundete zunächst die Uferbereiche und Einläufe an Land und vom Boot aus, um eine Ursache für die Verunreinigung zu ermitteln. Eine erste Analytik vor Ort zeigte weder einen auffälligen PH-Wert, noch das Vorhandensein von Kohlenwasserstoffen, wie es bei einer Verunreinigung mit Öl/Benzin zu erwarten gewesen wäre.

Zur weiteren Abklärung war sowohl der Ruhrverband, als auch der Bereitschaftsdienst des Fachdienstes Umwelt des Kreises Olpe, sowie die Polizei vor Ort. Es wurden mehrere Proben genommen, die nun im Labor analysiert werden. Nach Abstimmung mit den zuständigen Behörden waren weitere Maßnahmen nicht erforderlich.

Die Attendorner Feuerwehr war mit einem Löschfahrzeug, dem Gerätewagen Wasserrettung, einem Boot und dem Gerätewagen Gefahrgut, sowie 15 Einsatzkräften circa zweieinhalb Stunden im Einsatz.

Als Betreiber der Talsperre waren Mitarbeiter des Ruhrverbands an der Einsatzstelle