An gut 500 Ruhebänken im gesamten Attendorner Stadtgebiet wurden seit dem Jahr 2006 kleine wetterfeste Notfall-Schilder angeschraubt, auf denen neben dem aufgehenden Halbmond als Teil des Attendorner Stadtwappens zusätzlich noch der Buchstabe A für Attendorn und eine fortlaufende Zahl eingefräst sind. Und genau diese Zahl kann Leben retten.

An gut 500 Ruhebänken im gesamten Attendorner Stadtgebiet wurden seit dem Jahr 2006 kleine wetterfeste Notfall-Schilder angeschraubt, auf denen neben dem aufgehenden Halbmond als Teil des Attendorner Stadtwappens zusätzlich noch der Buchstabe A für Attendorn und eine fortlaufende Zahl eingefräst sind. Und genau diese Zahl kann Leben retten.

Im Notfall 112 wählen und die Bank-Nummer durchgeben

Denn sollte es beim Wandern, Sport treiben oder beim Familienausflug im Wald einmal zu einem Notfall kommen, muss nur die Telefonnummer 112 gewählt und dem Rettungspersonal die Bank-Nummer mitgeteilt werden. Das System kann natürlich nur funktionieren, wenn man ein Handy dabei hat. Denn nur so wird jede Ruhebank zu einer Rettungsinsel.

Der Rettungsleitstelle in Olpe liegen alle 490 bislang erfassten GPS-Daten der Bänke, jeweils ein Foto des genauen Standorts sowie die optimale Anfahrtbeschreibung für die Rettungsfahrzeuge vor.

Fünf „Bänker“ aus Leidenschaft

Verantwortlich für das lebenswichtige Projekt „Ruhebänke“ ist ein derzeit (Stand Sommer 2016) fünfköpfiges Team, bestehend aus Walter Müller vom Attendorner Seniorenrat, Uli Lingemann, Axel Stump, Harald Hütte und Dr. Dieter Scharpegge.

Verantwortlich für dieses lebenswichtige Projekt ist ein derzeit (Stand Sommer 2016) fünfköpfiges Team, bestehend aus Walter Müller vom Attendorner Seniorenrat, Uli Lingemann, Axel Stump, Harald Hütte und Dr. Dieter Scharpegge. Diese fünf rüstigen Rentner scheuen sich nicht, neben Akkuschrauber, Hammer und Schaufel auch moderne GPS-Geräte in die Hand zu nehmen, um die „Notfallbänke“ zu registrieren. Ebenso kümmern sich die „Attendorner Bänkewarte“ fast täglich darum, die Bänke in Schuss zu halten. Und das alles ehrenamtlich.

Große Unterstützung bei der Kartierung, Materialbeschaffung und Finanzierung des Projektes erhalten die „rüstigen Rentner“ durch die Stadtverwaltung Attendorn, den Baubetriebshof und den Ruhrverband.

Wer Rückfragen zum Projekt „Ruhebänke“ hat oder eine defekte Bank melden möchte, kann sich gerne an Walter Müller wenden, Tel. 02722/51315, E-Mail seniorenrat-attendorn@t-online.de.

Text/Fotos: Hansestadt Attendorn / www.attendorn.de