{"id":10122,"date":"2024-05-12T11:42:40","date_gmt":"2024-05-12T09:42:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/?p=10122"},"modified":"2024-05-12T11:52:33","modified_gmt":"2024-05-12T09:52:33","slug":"indienststellung-vor-40-jahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/2024\/05\/12\/indienststellung-vor-40-jahren\/","title":{"rendered":"Indienststellung vor 40 Jahren!"},"content":{"rendered":"\n<p>Das derzeit \u00e4lteste Einsatzfahrzeug im Bestand der Attendorner Feuerwehr wurde genau heute vor 40 Jahren feierlich in Dienst gestellt \u2013 sein Fahrgestell ist sogar beeindruckende 42 Jahre alt. Ein Blick in die lange Geschichte des heutigen Ger\u00e4tewagen Wasserrettung.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Entwicklungen im Zivil- &amp; Katastrophenschutz<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Nachdem die Aufgaben des Zivilschutzes im Jahre 1968 nach Aufl\u00f6sung des Luftschutzhilfsdienstes in den \u201eerweiterten Katastrophenschutz\u201c \u00fcberf\u00fchrt und in die organisatorische Verantwortung des damaligen \u201eBundesamt f\u00fcr zivilen Bev\u00f6lkerungsschutz\u201c (BzB) gelegt wurde, entstanden neue Ideen zur taktischen und technischen Ausrichtung. Der Brandschutzdienst im Katastrophenschutz wurde fortan in zwei verschiedenen Typen von spezialisierten L\u00f6schz\u00fcgen organisiert, welche aus jeweils zwei L\u00f6schgruppenfahrzeugen LF 16-TS und einem F\u00fchrungstrupp mit Zugtruppfahrzeug bestehen sollten und durch Sonderfahrzeuge entsprechend spezialisiert wurden. Der L\u00f6schzug \u201eL\u00f6schen und Retten\u201c wurde erg\u00e4nzt durch einen R\u00fcstwagen \u201eRW 1\u201c, der L\u00f6schzug \u201eL\u00f6schen und Wasserf\u00f6rderung\u201c um einen Schlauchwagen \u201eSW 2000\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit zunehmendem Individualverkehr und massiv anwachsenden Unfallzahlen stieg der Bedarf an R\u00fcstfahrzeugen in den 70er Jahren immens an. Zu Beginn des Jahrzehnts starben j\u00e4hrlich \u00fcber 20.000 Menschen auf Deutschlands Stra\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Um diesen Bedarf auch kurzfristig decken zu k\u00f6nnen, entschied sich das BzB daher, parallel zur angelaufenen Beschaffung mehrerer R\u00fcstwagen-Prototypen, zum kurzfristigen Umbau von 412 bereits vorhandenen Vorausl\u00f6schfahrzeugen auf Unimog-Fahrgestell zu Hilfsr\u00fcstwagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu Beginn der 1980er Jahre sollte dann die Beschaffung \u201erichtiger\u201c R\u00fcstwagen durch den Bund in den Fokus r\u00fccken. Das neue \u201eBundesamt f\u00fcr Zivilschutz\u201c (BZS), seit 1973 die Nachfolgebeh\u00f6rde des BzB, vergab 1981 einen letzten Auftrag f\u00fcr einen Prototyp auf Magirus-Deutz-Fahrgestell an die Odenwaldwerke.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Die erste Serie Bund-RW 1, Fahrgestell und Aufbau<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Ein Jahr sp\u00e4ter ging dann der Auftrag f\u00fcr die erste, insgesamt 70 St\u00fcck umfassende Serie allerdings an die Firma Voll Karosseriebau in W\u00fcrzburg. Beim Fahrgestell fiel die Wahl auf den bereits vom letzten Prototyp bekannten Magirus Deutz M 130 7 FAL. Aus dieser Serie stammt auch das Fahrzeug der Attendorner Feuerwehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim verwendeten Fahrgestell handelte es sich um den Ulmer Gegenentwurf zum Unimog des schw\u00e4bischen Nachbarn Mercedes-Benz. Allradantrieb, Untersetzung, Quer- und L\u00e4ngssperren, Einzelbereifung, Portalachsen\u2026 \u2013 noch heute l\u00e4sst die Konzeption des Fahrzeuges die Herzen all derer h\u00f6herschlagen, die auf der Suche nach einem hoch gel\u00e4ndeg\u00e4ngigen Gef\u00e4hrt sind. Einzig die 96 kW (130 PS) Leistung, die der 6-Zylinder Reihen-Motor aus den gut sechs Litern Hubraum holt, waren f\u00fcr die z\u00fcgige Vorw\u00e4rtsfahrt in der h\u00fcgeligen Landschaft des Sauerlands praktisch noch nie so richtig geeignet.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"903\" height=\"630\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_skizze.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10127\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_skizze.png 903w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_skizze-300x209.png 300w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_skizze-768x536.png 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 903px) 100vw, 903px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Bei den 1982 gebauten Fahrzeugen handelt es sich \u00fcbrigens um die letzten Auslieferungen, deren K\u00fchlergrill von dem markanten Markenzeichen, der Silhouette des Ulmer M\u00fcnsters und dem gro\u00dfen Magirus-Deutz Schriftzug gepr\u00e4gt wurde. Schon Mitte der 70er war die Eingliederung in die IVECO Unternehmensgruppe begonnen worden und ab 1983 dominierte der in Attendorn bestens bekannte IVECO Schriftzug dann auch die Front neuer Fahrzeuge.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf das Fahrgestell baute die Firma Voll Karosseriebau in W\u00fcrzburg-Heidingsfeld einen Kofferaufbau mit f\u00fcnf Ger\u00e4ter\u00e4umen zur Aufnahme des Beladungssatzes \u201eRW 1\u201c. Die aus der hohen Bodenfreiheit resultierende gro\u00dfe Aufbauh\u00f6he wurde durch umliegende Klapptritte kompensiert, sodass eine einfache Entnahme der Ger\u00e4te aus den vorhandenen F\u00e4chern problemlos m\u00f6glich ist. Vom Fahrzeugmotor angetrieben wird eine maschinelle Zugeinrichtung mit 50 kN Zugkraft und einer Seill\u00e4nge von 55 Metern sowie ein festeingebauter Stromerzeuger.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach zwei Gesch\u00e4fts\u00fcbernahmen, zun\u00e4chst 1984 durch die britische Firma Hammond, sp\u00e4ter durch die griechisch-zypriotische Familie Levitis, wurde der Schwerpunkt der gesch\u00e4ftlichen Ausrichtung des Karosseriebauers mehrfach ge\u00e4ndert. Das Gesch\u00e4ftsmodell ging allerdings nicht mehr auf und im Jahr 1992 endete die 66-j\u00e4hrige Geschichte der Karosseriefabrik Voll.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Stationierung in Attendorn<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Am Samstag, 12. Mai 1984 fand um 16:00 Uhr die offizielle \u00dcbergabe des neuen RW 1 am Feuerwehrger\u00e4tehaus in Attendorn statt. Die lokale Presse berichtete von einer neuen Konstruktion, die \u201emilit\u00e4risch belastbar\u201c sei. Und tats\u00e4chlich: auf den ersten Blick f\u00e4llt die f\u00fcr Feuerwehrfahrzeuge eher untypische Dachluke auf, die dem Beifahrer von Milit\u00e4r-LKW, auf dem umgeklappten Sitz stehend, die Bedienung eines, auf einer Drehringlafette montierten Maschinengewehrs auf dem Fahrzeugdach erm\u00f6glicht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1007\" height=\"707\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_uebergabe.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10128\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_uebergabe.jpg 1007w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_uebergabe-300x211.jpg 300w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_uebergabe-768x539.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 1007px) 100vw, 1007px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Stadtdirektor Sperling \u00fcberreicht den Schl\u00fcssel an Schl\u00fcssel an Stadtbrandmeister Hermann Gante<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Im Katastrophenschutz wurde freilich nie geschossen. Hier kann die Dachluke als Notausstieg oder zum Beispiel zur Erkundung bei Fahrten in \u00fcberfluteten Gebieten genutzt werden. Bei modernen Waldbrand-Tankl\u00f6schfahrzeugen ist eine solche Luke \u00fcbrigens heute wieder etabliert, hier kann der Beifahrer zum Beispiel w\u00e4hrend der Fahrt L\u00f6schma\u00dfnahmen mit einem nach vorne aufs Dach gef\u00fchrten Strahlrohr durchf\u00fchren. So ausgestattet sind nun auch wieder die insgesamt drei neuen Tankl\u00f6schfahrzeuge TLF 3000 f\u00fcr die Attendorner Feuerwehr auf Unimog Fahrgestell, von denen im vergangenen Jahr bereits das erste im L\u00f6schzug Ihnetal stationiert werden konnte.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"493\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_segnung-1024x493.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10131\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_segnung-1024x493.jpg 1024w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_segnung-300x145.jpg 300w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_segnung-768x370.jpg 768w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_segnung.jpg 1077w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Dechant Klinkhammer und Pastor Bertram weihen das Fahrzeug.<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Vom zentralen Standort beim L\u00f6schzug Attendorn r\u00fcckte der R\u00fcstwagen in den folgenden zwei Jahrzehnten zu unz\u00e4hligen technischen Hilfeleistungen im gesamten Stadtgebiet aus. Gerade in den 80er und 90er Jahren vor allem zu sehr vielen, sehr schweren Verkehrsunf\u00e4llen mit zahlreichen schwer verletzten oder get\u00f6teten Personen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mitte der 80-er Jahre wurde der R\u00fcstwagen, wie alle Fahrzeuge aus der ersten Serie, im Auftrag des Bundesamtes f\u00fcr Zivilischutz umgebaut. Dazu wurde das Fahrzeug von zwei Kameraden des L\u00f6schzuges Attendorn nach M\u00fcnchen zur Firma Lentner \u00fcberf\u00fchrt. Nach Umbau des heckseitigen Ger\u00e4teraums fand dort ein hydraulischer Rettungssatz Platz, dessen Einsatz im Verlauf der Jahre zur Rettung zahlreicher Menschenleben beitrug. In Kombination mit dem eingebauten 12,5 kVA Stromerzeuger handelte es sich nach dem Umbau um einen R\u00fcstwagen der absolut auf der H\u00f6he der Zeit ausgestattet war.<\/p>\n\n\n\n<p>Gurtpflicht, Geschwindigkeitsbegrenzungen, Absenkung der Promillegrenze und massive technische Weiterentwicklung der Fahrzeuge \u2013 die rechtliche und technische Weiterentwicklung des Stra\u00dfenverkehrs sorgte daf\u00fcr, dass im Jahr 2021 \u201enur noch\u201c rund 2.500 Menschen j\u00e4hrlich auf Deutschlands Stra\u00dfen t\u00f6dlich verungl\u00fcckten: ein R\u00fcckgang von fast 90% seit den oben beschriebenen fr\u00fchen 70er-Jahren! Auch in der Einsatzstatistik der Attendorner Feuerwehr sind Verkehrsunf\u00e4lle mit eingeklemmten Personen deutlich r\u00fcckl\u00e4ufig, kommen aber nat\u00fcrlich weiterhin vor.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"451\" height=\"302\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_unfall1.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10132\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_unfall1.png 451w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_unfall1-300x201.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unfall am ehemaligen Br\u00fcckenweg in Biggen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"451\" height=\"302\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_unfall2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-10134\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_unfall2.png 451w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_unfall2-300x201.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 451px) 100vw, 451px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Unfall am ehemaligen Br\u00fcckenweg in Biggen<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein neues Kapitel: der R\u00fcstwagen wird zum Ger\u00e4tewagen Wasserrettung<\/strong> <\/h3>\n\n\n\n<p>Im September 2004 stellte die Attendorner Feuerwehr im L\u00f6schzug Attendorn ein neues Hilfeleistungsl\u00f6schgruppenfahrzeug HLF 20\/16 in Dienst. Das Neufahrzeug ersetzte ein seinerzeit 28 Jahre altes L\u00f6schgruppenfahrzeug LF 16 (Mercedes-Benz\/Ziegler) und den R\u00fcstwagen RW 1 und vereinte die Funktionen Brandbek\u00e4mpfung und technische Rettung auf einem modernen Fahrzeug f\u00fcr den Erstangriff.<\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"453\" height=\"298\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_2004.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10138\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_2004.jpg 453w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_2004-300x197.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der R\u00fcstwagen im Jahr 2004<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>W\u00e4hrend das LF 16 in den Bestand des Attendorner Feuerwehrmuseums wechselte begann f\u00fcr den R\u00fcstwagen ein zweiter und -wie wir heute wissen- sogar l\u00e4ngerer Lebensabschnitt in neuer Funktion als Ger\u00e4tewagen Wasserrettung. Daf\u00fcr wurde das Fahrzeug bei der L\u00f6schgruppe Neu-Listernohl stationiert, welche aufgrund der N\u00e4he zur Bigge- und Listertalsperre bereits vorher die Sonderfunktionen Wasserrettung und technische Hilfeleistung auf Gew\u00e4ssern \u00fcbernommen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p>Erste und unumg\u00e4ngliche Modernisierungsma\u00dfnahme am Fahrzeug: die Drehspiegelleuchten der Firma Bosch auf dem Fahrzeugdach wichen zwei modernen und vor allem flachen Doppelblitzkennleuchten \u201eNova S\u201c der Firma H\u00e4nsch. Grund daf\u00fcr war aber nicht etwa die erheblich h\u00f6here Sichtbarkeit bei Tag und Nacht, sondern die Tatsache, dass das Fahrzeug ansonsten bis heute nicht in die Fahrzeughalle des v\u00f6llig in die Jahre gekommenen Feuerwehrger\u00e4tehauses in Neu-Listernohl passen w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_1-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10142\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_1-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_1-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_1-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_1.jpg 1379w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\"><em>Passt soeben: der jetzige GW-Wasserrettung im Feuerwehrger\u00e4tehaus Neu-Listernohl<\/em><\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Mit der Einf\u00fchrung des digitalen Sprechfunks f\u00fcr die Beh\u00f6rden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) in den Jahren 2016\/2017 wurde zudem die analoge Funkanalage gegen ein digitales Fahrzeugfunkger\u00e4t ausgetauscht. Au\u00dferdem wurden die R\u00fccklichter sowie die ausklappbare Umfeldbeleuchtung auf LED-Technik umgestellt. Ansonsten befindet sich das Fahrzeug mit Ausnahme einiger ausgetauschter Verschlei\u00dfteile weitestgehend im Auslieferungszustand.<\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_2-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10143\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_2-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_2-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_2-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_2.jpg 1213w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_3-1024x768.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10144\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_3-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_3-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_3-768x576.jpg 768w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_3.jpg 1167w\" sizes=\"auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p>Deutlich ver\u00e4ndert hat sich jedoch die Beladung. Wer heute den r\u00fcckw\u00e4rtigen Ger\u00e4teraum \u00f6ffnet findet anstelle des hydraulischen Rettungssatzes u.a. einen Au\u00dfenbordmotor f\u00fcr ein Schlauchboot und Material zur Errichtung einfacher \u00d6lsperren.<\/p>\n\n\n\n<p>Aber auch der Blick in alle anderen Ger\u00e4ter\u00e4ume offenbart die aktuelle Nutzung und einsatztaktische Ausrichtung des Fahrzeuges: Rettungswesten, Bojen, Wurfleinen, \u00dcberlebensanz\u00fcge, ein Sonarger\u00e4t\u2026 die spezifische Ausr\u00fcstung des Fahrzeuges erm\u00f6glicht den Einsatz in und auf Gew\u00e4ssern. Daf\u00fcr steht neben dem Ger\u00e4tewagen auch ein Mehrzweckboot und ein Schlauchboot zur Verf\u00fcgung. Nach \u00fcber 30 Betriebsjahren konnte das Mehrzweckboot, welches vor vielen Jahren vom Ruhrverband \u00fcbereignet wurde, im vergangenen Jahr durch ein modernes Boot ersetzt werden.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"903\" height=\"677\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_4.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-10145\" srcset=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_4.jpg 903w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_4-300x225.jpg 300w, https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/wp-content\/uploads\/2024\/05\/rw1_gw-w_4-768x576.jpg 768w\" sizes=\"auto, (max-width: 903px) 100vw, 903px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der GW-Wasserrettung mit altem Mehrzweckboot an der Biggetalsperre<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p>Die Zukunft des Ger\u00e4tewagens ist derzeit allerdings noch ungewiss, da ein m\u00f6gliches Neufahrzeug, welches nach aktueller Planung u.a. \u00fcber einen Mannschafsraum f\u00fcr sechs Einsatzkr\u00e4fte verf\u00fcgen sollte, nicht in die vorhandenen R\u00e4umlichkeiten passt. Die derzeitige Situation auf dem Fahrzeugmarkt mit extrem langen Lieferzeiten sorgt zudem daf\u00fcr, dass man heute, sofern kein massiver Schaden am Fahrzeug auftritt, davon ausgehen kann, dass auch ein 45j\u00e4hriges Dienstjubil\u00e4um des Fahrzeuges im Rahmen des M\u00f6glichen ist.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das derzeit \u00e4lteste Einsatzfahrzeug im Bestand der Attendorner Feuerwehr wurde genau heute vor 40 Jahren feierlich in Dienst gestellt \u2013 sein Fahrgestell ist sogar beeindruckende 42 Jahre alt. Ein Blick in die lange Geschichte des heutigen Ger\u00e4tewagen Wasserrettung. 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