{"id":2316,"date":"2017-09-11T13:04:28","date_gmt":"2017-09-11T11:04:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/wordpress\/?p=2316"},"modified":"2017-09-11T13:04:28","modified_gmt":"2017-09-11T11:04:28","slug":"alarmuebung-in-wamge-vekehrsunfall-mit-eingeklemmter-person","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/www\/2017\/09\/11\/alarmuebung-in-wamge-vekehrsunfall-mit-eingeklemmter-person\/","title":{"rendered":"Alarm\u00fcbung in Wamge: Vekehrsunfall mit eingeklemmter Person"},"content":{"rendered":"<p>Am vergangenen Freitag gegen 19:15 Uhr waren im Ihnetal die Sondersignale mehrere Einsatzfahrzeuge zu vernehmen. Kurze Zeit vorher waren die L\u00f6schgruppen Listerscheid und Neu-Listernohl nach Attendorn-Wamge alarmiert worden, hier war es nach erster Meldung zu einem Verkehrsunall gekommen.<\/p>\n<p>Nach dem Eintreffen fanden die Einsatzkr\u00e4fte folgende Lage vor: ein mit zwei Personen besetzter PKW war aus Richtung Listertalsperre kommend, auf der Seenstra\u00dfe unterwegs. Auf nasser Fahrbahn kam das Fahrzeug dann in einer Rechtskurve nach links von der Fahrbahn ab, kreuzte die Gegenfahrbahn, streifte einen Baum und kollidierte anschlie\u00dfend frontal mit einem weiteren Baum. Aufgrund des Unfallgeschehens und der r\u00e4umlichen Situation vor Ort lie\u00df sich die Fahrert\u00fcr nicht \u00f6ffnen, Fl\u00fcssigkeiten liefen aus dem Fahrzeug aus.<\/p>\n<p>Ein entgegenkommendes Fahrzeug konnte zwar eine Kollision verhindern, geriet durch das Ausweichman\u00f6ver jedoch ebenfalls von der Fahrbahn ab und kam im Stra\u00dfengraben zum Stehen. Die \u00d6lwanne war abgerissen, sodass hier gro\u00dfe Mengen \u00d6l austraten. Die Fahrerin stand unter Schock, konnte jedoch noch den Notruf absetzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-mh-magazine-content wp-image-2319\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/F50BA7F2-81B3-4295-8BA8-8B85CF62C3EB-678x381.jpg\" alt=\"\" width=\"678\" height=\"381\" \/><\/p>\n<p>Eine erste Erkundung vor Ort brachte die Erkenntnis, dass der Fahrer des PKW nicht ansprechbar und im Bereich der Beine in seinem Fahrzeug eingeklemmt war. Verschiedene Blutspuren im Fahrzeug n\u00e4hrten den Verdacht, dass eine weitere Person im Fahrzeug gewesen sein musste. Von dieser Person fehlte jedoch jede Spur.<\/p>\n<p>Gl\u00fcck f\u00fcr alle Beteiligten: bei der Lage handelte es sich um eine unangek\u00fcndigte Alarm\u00fcbung f\u00fcr den L\u00f6schzug Ihnetal. Unterst\u00fctzt wurden die Einsatzkr\u00e4fte durch einen Rettungswagen und einen Kommandowagen des DRK Attendorn und durch das Vorausl\u00f6schfahrzeug des L\u00f6schzuges Attendorn. Die Rolle des Notarztes \u00fcbernahm Feuerwehrarzt Christoph Humberg.<\/p>\n<p>Hauptaugenmerk war die Verzahnung aller T\u00e4tigkeiten von Feuerwehr und Rettungsdienst um diesen anspruchsvollen Einsatz \u201eHand in Hand\u201c abwickeln zu k\u00f6nnen. Bei allen Ma\u00dfnahmen vor Ort, sollte besonders Wert auf die Einhaltung der sogenannten \u201eGolden hour of Shock\u201c gelegt werden. Diese Regel der \u201egoldenen Stunde\u201c besagt, dass der verunfallte Patient sp\u00e4testens eine Stunde nach dem Unfallgeschehen in einem Krankenhaus der Maximalversorgung sein soll. In dieser Stunde muss also sowohl die Anfahrt der Kr\u00e4fte an diese abgelegene Einsatzstelle, die technische Rettung des Patienten aus dem Fahrzeug und der Transport des Patienten in eine Klinik erfolgen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-mh-magazine-content wp-image-2320\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/F7FBDCCD-0BDF-4709-9CBC-5FC11BC7F149-678x381.jpg\" alt=\"\" width=\"678\" height=\"381\" \/><\/p>\n<p>Zur m\u00f6glichst realistischen Darstellung wurden Mimen der DLRG Attendorn eingesetzt. Die Mimen waren den Umst\u00e4nden eines schweren Unfalls entsprechend geschminkt und auf realistische Verhaltensweisen trainiert. Das verwendete Fahrzeug war bereits in einen Frontalaufprall verwickelt, wirkte also ebenfalls entsprechend realit\u00e4tsnah. Der Dank der \u00dcbungsvorbereiter gilt Helmut Weber vom Autohaus Weber in Attendorn, f\u00fcr die freundliche Bereitstellung des Autos. Ein weiterer Dank gilt Kr\u00e4ften des L\u00f6schzuges Ennest, die mit dem neu beschafften Abrollbeh\u00e4lter Pritsche\/Kran f\u00fcr den Transport des Unfallfahrzeuges sorgten. Bei dieser Gelegenheit konnten sich die Einsatzkr\u00e4fte direkt ein Bild von der Leistungsf\u00e4higkeit des Krans machen.<\/p>\n<p>Im Anschluss an die \u00dcbung fand im Feuerwehrhaus Listerscheid eine umfangreiche Nachbesprechung statt. Das Ergebnis war ein sehr guter Erfahrungsaustausch und \u2013trotz der Wetterlage- eine positive Bilanz.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-mh-magazine-content wp-image-2321\" src=\"https:\/\/www.feuerwehr-attendorn.de\/wordpress\/wp-content\/uploads\/2017\/09\/D242638E-82C5-4F83-8F3B-CE3E6B8E9D9A-678x381.jpg\" alt=\"\" width=\"678\" height=\"381\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am vergangenen Freitag gegen 19:15 Uhr waren im Ihnetal die Sondersignale mehrere Einsatzfahrzeuge zu vernehmen. 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