Die Feuerwehr der Hansestadt Attendorn wurde heute gegen 10:24 Uhr zu einer ausgelösten Brandmeldeanlage zur Helios Klinik alarmiert. Ein alltägliches Einsatzstichwort, welches sich oft als Fehlalarm herausstellt. In diesem Fall jedoch nicht.
📟 F BMA – Objektstufe 3
⏰️ 10:24 Uhr | 14.08.26
📍Attendorn – Helios Klinik
Nach Eintreffen des Einsatzführungsdienstes konnte eine Rauchentwicklung im Bereich eines Vordaches sowie in den darunterliegenden Räumlichkeiten festgestellt werden. Die Brandmeldeanlage hatte also bestimmungsgemäß ausgelöst. Daraufhin wurden weitere Kräfte an die Einsatzstelle alarmiert.
Während Dacharbeiten kam es zu einem Feuer, welches sich schnell in die Fassadendämmung ausbreitete. Erste Löschversuche seitens Passanten blieben erfolglos.
Umgehend wurde ein Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung über eine Steckleiter auf das Dach sowie ein weiterer Trupp unter Atemschutz in den Innenangriff geschickt.
Da der Zugang zum Brandherd erschwert war, musste der betroffene Bereich mittels Brechwerkzeug großflächig geöffnet werden. Mithilfe von sogenannten Fog-Nails (Löschlanzen) konnte Löschmittel tiefer in die Fassadenstruktur eingebracht werden, was letztendlich zu einem schnellen Löscherfolg führte.
Die durch Rauch betroffenen Räumlichkeiten wurden mittels Überdruckbelüftung entraucht.
Auf einem in der Nähe befindlichen Firmengelände wurde ein Bereitstellungsraum für die weiteren Kräfte eingerichtet. Der Grundschutz für das Stadtgebiet wurde durch die Löschzüge Repetal und Ihnetal sichergestellt. Diese konnten auch einen Paralleleinsatz erfolgreich abarbeiten.
Nach knapp 90 Minuten erfolgte die Meldung „Feuer AUS“ und die Maßnahmen konnten zurückgefahren werden. Kontaminierte Kleidung wurde noch vor Ort durch Kameraden aus der Kleiderkammer ausgetauscht.
Insgesamt kamen vier Trupps unter Atemschutz zum Einsatz.
Am Ende war eine Fläche von ca. 12 Quadratmetern betroffen. Eine weitere Brandausbreitung konnte durch die eingesetzten Kräfte erfolgreich verhindert werden. Der Betrieb des Krankenhauses war nicht groß beeinträchtigt.
Im Einsatz befanden sich der Einsatzführungsdienst, die Löschzüge Attendorn, Ennest, Repetal und Ihnetal, die Betriebsfeuerwehr Mubea, die Kleiderkammer der Feuerwehr, der Rettungsdienst des Kreises Olpe und die Polizei.