Unter dem Motto „Immer da – bei Regen, Schnee und Sturm“ fand das mittlerweile 40. Treffen der Ehrenabteilungen der Feuerwehren im Kreis Olpe statt. Zahlreiche ehemalige aktive Feuerwehrkameraden kamen zusammen, um sich auszutauschen, Erinnerungen zu teilen und die Gemeinschaft innerhalb der Feuerwehr zu pflegen.

In seinem Grußwort hob Kreisbrandmeister Christoph Lütticke die besondere Bedeutung der Ehrenabteilungen hervor. Feuerwehr bedeute weit mehr als den aktiven Einsatzdienst. Sie stehe vor allem für Gemeinschaft, Verlässlichkeit und Zusammenhalt – Werte, die viele Mitglieder über Jahrzehnte hinweg geprägt und gelebt hätten.

Ein besonderer Dank galt der Einheit Lichtringhausen, die die Organisation und Durchführung des 40. Treffens übernommen hatte und für einen gelungenen Rahmen der Veranstaltung sorgte.

Auch Kreisdirektor Theo Melcher richtete einige Worte an die Gäste. Dabei berichtete er unter anderem über das neue Gefahrenabwehrzentrum (GAZ) für den Kreis Olpe. Mit den dort entstehenden Möglichkeiten wolle sich der Kreis für zukünftige Herausforderungen noch besser aufstellen. Gerade mit Blick auf zunehmende Extremwetterereignisse und die Folgen des Klimawandels sei eine leistungsfähige und moderne Gefahrenabwehr von großer Bedeutung. Ziel sei es, auch künftig gut vorbereitet und handlungsfähig zu sein.

Der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Attendorn, Uli Selter, begrüßte die Teilnehmer ebenfalls herzlich. Selter, der das Amt des stellvertretenden Bürgermeisters bereits seit zwölf Jahren ausübt, betonte seine persönliche Verbundenheit mit der Feuerwehr und den Ehrenabteilungen.

Das Treffen der Ehrenabteilung sei für ihn in all den Jahren zu einem Termin geworden, den er gerne wahrnehme. Besonders der persönliche Austausch und die Begegnungen mit den langjährigen Feuerwehrangehörigen machten die Veranstaltung zu etwas Besonderem.

Das 40. Treffen zeigte einmal mehr, dass die Zugehörigkeit zur Feuerwehr nicht mit dem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst endet.