Neue Ausrüstung für die technische Rettung

Im Frühjahr 2020 wird für die Löschzüge Ennest und Repetal jeweils ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 20 ausgeliefert werden. Nicht nur die Fahrzeugtechnik, sondern auch die Beladung, wird dann dem aktuellen Stand der Technik entsprechen und somit die Leistungsfähigkeit der Attendorner Feuerwehr insgesamt auf ihrem hohen Niveau halten.

Neben der Ausrüstung zur Brandbekämpfung verfügen die baugleichen Fahrzeuge über eine umfangreiche Beladung zur technischen Hilfeleistung. Erstmals werden Abstütz- und Stabilisierungssysteme des Herstellers Paratech Verwendung finden. Ebenso neu ist die Tatsache, dass man sich im Rahmen der Beschaffungsmaßnahme für hydraulische Rettungsgeräte der Firma Weber-Rescue entschieden hat, die mit einem leistungsfähigen Akkuantrieb für mehr Flexibilität an der Einsatzstelle sorgen werden. Bisher werden, mit Ausnahme eines kompakten Kombigeräts auf dem Vorauslöschfahrzeug, ausschließlich Geräte vorgehalten, für deren Antrieb ein Hydraulikaggregat mit entsprechendem Schlauchleitungssystem erforderlich ist.

Um unmittelbar nach der Auslieferung der neuen Technik in den Ausbildungsdienst starten zu können, fand bereits jetzt an zwei Tagen eine mehrstündige Ersteinweisung durch die Hersteller statt, an denen Einsatzkräfte der Einheiten Ennest und Repetal teilnahmen. Auch einige Mitglieder des feuerwehreigenen Arbeitskreises „Technische Hilfe“ machten sich bei den Terminen, die am Feuerwehrgerätehaus Lichtringhausen stattfanden, vor Ort ein Bild von der neuen Technik.

Nach der Vorstellung der Geräte gingen die Technikprofis beider Hersteller mit den Teilnehmern „ans Gerät“ um an einem extra dafür vorgehaltenen Schrott-PKW die Praxistauglichkeit mit Tipps und Tricks zu demonstrieren.

Weitere intensive Ausbildungs- und Übungstermine werden in den Löschzügen Ennest und Repetal in den kommenden Wochen und Monaten folgen, um die neue Technik sicher und effizient in den Einsatz zu bringen.

Die beiden neuen Einsatzfahrzeuge, die derzeit von der Firma Magirus in Ulm auf Fahrgestellen des schwedischen Herstellers Scania aufgebaut werden, ersetzen ein 28 Jahre altes Löschgruppenfahrzeug LF/12 in Ennest und ein 29 Jahre altes Tanklöschfahrzeug TLF 16/25 im Repetal. Als Fahrzeuge des „ersten Abmarsches“ werden diese zukünftig für ein weiterhin sehr hohes Sicherheitsniveau tausender Bürgerinnen und Bürger sorgen.

 

(sk)

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