LZ Ennest unterstützt bei Brand in Finnentrop-Hollenbock

Foto: Barbara Sander-Graetz

Der Löschzug Ennest wurde am gestrigen Montagabend um 22:58 Uhr auf Anforderung des Einsatzleiters zur Unterstützung der Feuerwehr der Gemeinde Finnentrop nach Finnentop-Hollenbock gerufen. Dort war es zu einem Brand in einem Schweinestall gekommen.

Foto: Barbara Sander-Graetz

Der Löschzug Ennest unterstütze die Arbeiten vor Ort unter anderem durch den Einsatz von mehreren Trupps unter Atemschutz. Probleme bereiteten die deutlich unter dem Gefrierpunkt liegenden Temperaturen, die dafür sorgten, dass ausgetretenes Löschwasser umgehend gefror. Eine weitere Ausbreitung des Feuers konnte durch die Einsatzkräfte der Feuerwehr verhindert werden. Nicht mehr zu verhindern war, dass etliche Tiere vor Ort verendeten oder aber durch einen Tierarzt von ihrem Leiden erlöst werden mussten.

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Der Einsatz der Kräfte des Löschzuges Ennest, die mit zwei Löschfahrzeugen und einem Mannschaftstransportfahrzeug vor Ort waren, endete gegen 01:00 Uhr. Seitens der Feuerwehr Finnentrop waren zwei Führungsfahrzeuge, drei Löschfahrzeuge, eine Drehleiter, ein Tanklöschfahrzeug und ein Schlauchwagen im Einsatz. Der Rettungsdienst des Kreises Olpe stellte einen Rettungswagen zum Schutz der eingesetzten Kräfte.

Paralleleinsatz im Industriegebiet Askay

Um 23:18 Uhr wurde dann zunächst ein Löschfahrzeug des Löschzuges Attendorn zu einem automatischen Brandmeldealarm bei einem Automobilzulieferer im Industriegebiet Askay alarmiert. Nachdem Mitarbeiter außerdem eine Rauchentwicklung im Gebäude meldeten, erhöhte die Leitstelle das Einsatzstichwort bereits zwei Minuten später auf “Feuer 2 – Industriebrand” und entsendete damit auch die restlichen Kräfte des Löschzuges Attendorn sowie einen Rettungswagen zum Askay. Im Rahmen der Erkundung vor Ort war schnell klar, dass der Brandrauch des Großbrandes im angrenzenden Ortsteil Finnentrop-Hollenbock über das Lüftungssystem in einen Schaltraum eingedrungen war und dort ein empfindliches Rauchansaugsystem ausgelöst hatte. Der Einsatz konnte daher schnell beendet werden.

Der Paralleleinsatz ist dennoch ein gutes Beispiel für die große Schlagkraft der Feuerwehr in der Hansestadt. Obwohl der örtlich zuständige Löschzug Ennest bereits an einer Einsatzstelle gebunden war, traf das erste Löschfahrzeug nach weniger als neun Minuten an der Einsatzstelle ein.

(sk)